4-Tage-Programm für eine Klassenfahrt nach Wien

Sie planen eine Klassenfahrt nach Wien und suchen ein abwechslungsreiches, gut durchdachtes Programm? Dann sind Sie hier genau richtig. Wir haben ein 4-tägiges Beispielprogramm zusammengestellt, das Bildung, Spaß und Teamaktivitäten ausgewogen kombiniert – inklusive praktischer Tipps zu Transport, günstigen Essensmöglichkeiten und einem abendlichen Ausklang.

Wien hat für eine Klassenfahrt einiges zu bieten: kaiserliche Geschichte, weltberühmte Kunst, Musik, spannende Museen und jede Menge Möglichkeiten, die Stadt auch aktiv zu entdecken. Damit ihr nicht jeden Tag quer durch Wien fahren müsst, haben wir euch ein abwechslungsreiches 4-Tage-Programm zusammengestellt, bei dem viele Programmpunkte zentral liegen und sich gut miteinander verbinden lassen. Ihr werdet...

... einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens kennenlernen.

... mehr über Musik, Kunst, Geschichte und Psychologie erfahren.

... Wien aktiv entdecken und gemeinsam als Klasse eine gute Zeit haben.

Bei unserem Programm haben wir darauf geachtet, dass die Wege zwischen den einzelnen Aktivitäten möglichst kurz bleiben. Außerdem gibt es immer wieder Zeit für Pausen und Freizeit sowie konkrete Vorschläge fürs Mittagessen.

Tag 1: Ankommen & Wien vom Wasser aus entdecken

Am ersten Tag steht meistens nicht der komplette Tag zur Verfügung. Ihr reist an, bezieht eure Unterkunft und müsst euch nach der Fahrt wahrscheinlich erst einmal orientieren. Deshalb würden wir für den Anreisetag auch gar nicht zu viel planen. Ein einzelner entspannter Programmpunkt reicht vollkommen aus.

Tag 1, Nachmittag: Stadtrundfahrt mit dem Boot

Für einen ersten Eindruck von Wien bietet sich eine Stadtrundfahrt mit dem Boot an.

Die Fahrt startet an der Schiffstation Wien-City am Schwedenplatz, direkt am Franz-Josefs-Kai. Von hier aus geht es auf dem Donaukanal durch Wien.

Das ist gerade für den ersten Tag angenehm: Die Schüler sehen bereits einiges von der Stadt, müssen nach der Anreise aber nicht direkt mehrere Stunden durch Wien laufen.

Außerdem bekommt ihr Wien einmal aus einer Perspektive zu sehen, die bei einer klassischen Stadterkundung schnell zu kurz kommt.

Nach der Bootsfahrt geht es zurück zur Unterkunft. So bleibt genügend Zeit zum Einchecken, Auspacken und Ankommen, bevor am nächsten Morgen das eigentliche Programm startet.

Tag 2: Mozart & Kunst

Bevor der zweite Tag beginnt, stärkt ihr euch mit einem gemeinsamen Frühstück in der Unterkunft.

Danach geht es hinein ins historische Zentrum von Wien. Der Tag verbindet zwei Dinge, für die die Stadt international bekannt ist: Musik und Kunst.

Tag 2, Vormittag: Mozarthaus Vienna

Der Vormittag beginnt im Mozarthaus Vienna in der Domgasse.

Hier lebte Wolfgang Amadeus Mozart mehrere Jahre und komponierte einige seiner bedeutendsten Werke. Die Schüler erfahren mehr über Mozart als Person, seinen Alltag in Wien und darüber, welche Rolle die Stadt in der europäischen Musikgeschichte gespielt hat.

Gerade wenn Mozart oder klassische Musik bereits im Unterricht behandelt wurden, lässt sich der Besuch gut mit dem Lehrplan verbinden.

Gleichzeitig befindet ihr euch mitten in der Wiener Innenstadt und könnt danach direkt zu Fuß zum nächsten Programmpunkt weitergehen.

Tag 2, Mittagsessen: Betriebsrestaurant Hofkeller

Vom Mozarthaus geht es zu Fuß in Richtung Betriebsrestaurant Hofkeller.

Der Spaziergang dauert ungefähr 13 Minuten und eignet sich gut als kleine Pause zwischen dem Vormittagsprogramm und dem Essen.

Im Hofkeller gibt es unkomplizierte Mensa-Gerichte zu fairen Preisen. Durch warme Gerichte, Snacks und vegetarische Optionen eignet sich das Restaurant auch gut für größere Schulgruppen.

Nach dem Essen bleibt ihr weiterhin im Zentrum.

Tag 2, Nachmittag: Kunst-Workshop im Kunsthistorischen Museum

In etwa zehn Minuten erreicht ihr zu Fuß das Kunsthistorische Museum.

Statt eines klassischen Museumsrundgangs empfehlen wir für Schulklassen einen Kunst-Workshop.

Das macht den Besuch deutlich interaktiver: Die Schüler schauen sich Kunstwerke nicht nur an, sondern beschäftigen sich selbst kreativ mit Bildern, Motiven und historischen Themen.

Gerade nach einem eher informationsreichen Vormittag ist das eine schöne Abwechslung.

Nach dem Workshop muss auch nicht direkt der nächste feste Programmpunkt folgen. Plant etwas freie Zeit in der Innenstadt ein, bevor es zurück zur Unterkunft geht.

So können die Schüler selbstständig ein wenig Wien erkunden, etwas trinken oder einfach kurz durchatmen.

Tag 2, Abend: Optional ins Wiener Konzerthaus

Wenn eure Klasse danach noch Energie hat und der Spielplan passt, könnt ihr den Tag mit einem Besuch im Wiener Konzerthaus abschließen.

Hier gibt es je nach Termin klassische Konzerte, Orchesterprogramme und besondere Formate für jüngere Besucher.

Das Konzerthaus bietet sich natürlich besonders dann an, wenn Musik einen Schwerpunkt eurer Klassenfahrt bildet.

Unser Tipp: Plant das Wiener Konzerthaus wirklich als optionalen Programmpunkt. Nach Mozarthaus und Kunst-Workshop war der Tag bereits ziemlich kulturell. Gerade jüngere Klassen freuen sich vielleicht mehr über einen freien Abend.

Tag 3: Hofburg, Rätsel & kaiserliches Wien

Tag 3 bleibt fast vollständig in einem Bereich: rund um die Wiener Hofburg.

Das spart lange Fahrtwege und gibt euch gleichzeitig die Möglichkeit, einige der bekanntesten Orte der Wiener Innenstadt zu entdecken.

Nach dem Frühstück startet der Tag mit einer interaktiven Stadterkundung.

Tag 3, Vormittag: Wien erkunden mit der SchoolRallye

Am Vormittag spielt ihr die SchoolRallye „Erbe & Entführung in der Wiener Hofburg“.

Ein verschwundener Diamant, eine entführte Kunsthistorikerin und eure Klasse mitten in den Ermittlungen.

Eine renommierte Expertin steht kurz davor, den legendären Florentiner Diamanten wiederzufinden. Doch bevor sie ihre Erkenntnisse veröffentlichen kann, verschwindet sie spurlos.

Jetzt liegt es an den Schülern.

In kleinen Teams folgen sie versteckten Hinweisen durch Wien, lösen Rätsel, entschlüsseln Codes und versuchen herauszufinden, was mit der Expertin passiert ist.

Die Tour führt rund um die Hofburg und verbindet reale historische Orte mit einer fiktiven Mission. So erkunden die Schüler Wien selbstständig, bewegen sich an der frischen Luft und erfahren gleichzeitig mehr über die Geschichte der Habsburger und der Stadt.

Die SchoolRallye dauert ungefähr 1,5 bis 2 Stunden.

Für Lehrkräfte ist sie ebenfalls entspannt planbar: Über das Teacher-Cockpit könnt ihr eure Gruppen im Blick behalten, ohne die ganze Zeit direkt danebenstehen zu müssen.

Natürlich könnt ihr aber auch selbst ein Team bilden und mitspielen.

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Tag 3, Mittag: Noch einmal Betriebsrestaurant Hofkeller.

Nach der SchoolRallye bleibt ihr direkt in der Umgebung der Hofburg und geht zum Mittagessen wieder in den Betriebsrestaurant Hofkeller.

Ja, dort wart ihr bereits am Vortag! Für eine Schulklasse kann es aber durchaus praktisch sein, an zwei Tagen denselben unkomplizierten Ort zum Essen zu nutzen. Die Schüler wissen bereits, wo sie etwas finden und durch die breite Auswahl an warmen Gerichten, Pasta und traditioneller Hausmannskost muss trotzdem niemand zweimal dasselbe essen.

Vor allem spart ihr euch dadurch eine längere Suche nach einem Restaurant für eine größere Gruppe.

Tag 3, Nachmittag: Sisi Museum

Nach dem Mittagessen geht es weiter zum Sisi Museum, das direkt zur Hofburg gehört.

Hier bekommt die Klasse einen Einblick in das Leben von Kaiserin Elisabeth und die Welt der Habsburger.

Dabei geht es nicht nur um das bekannte romantisierte Bild von „Sisi“, sondern auch um ihre tatsächliche Persönlichkeit, ihr Leben am Wiener Hof und die Erwartungen, die mit ihrer gesellschaftlichen Position verbunden waren.

Damit ergänzt der Museumsbesuch die Themen, die die Schüler am Vormittag bereits rund um die Hofburg kennengelernt haben.

Für größere Schulgruppen lohnt es sich, den Besuch vorher zu reservieren.

Tag 3, später Nachmittag: Freizeit in der Wiener Innenstadt

Nach dem Sisi Museum ist erst einmal Freizeit angesagt.

Rund um die Hofburg, den Kohlmarkt und die Wiener Innenstadt gibt es genügend Möglichkeiten, in kleineren Gruppen loszuziehen.

Die Schüler können Souvenirs kaufen, einen Snack holen oder einfach etwas durch die Altstadt laufen.

Gerade nach einem vollen Vormittag ist diese freie Zeit wichtig. Nicht jede Minute einer Klassenfahrt muss mit einem festen Programmpunkt belegt sein.

Danach trefft ihr euch wieder und fahrt gemeinsam zurück zur Unterkunft.

Tag 3, Abend: Optional Schülerdisco

Wenn die Klasse am Abend noch nicht genug hat, könnt ihr als zusätzlichen Programmpunkt eine Schülerdisco einplanen.

Hier wird getanzt, Musik gehört und gemeinsam gefeiert. Je nach Anbieter gibt es aktuelle Hits, Lightshows und ein betreutes Umfeld mit klaren Regeln.

Für eine Klassenfahrt kann das ein schöner Kontrast zu Museen und historischen Programmpunkten sein und gleichzeitig den Zusammenhalt innerhalb der Klasse stärken.

Plant dafür ungefähr zwei bis drei Stunden ein.

Natürlich sollte das Abendprogramm zum Alter der Schüler passen und vorher klar mit Eltern, Schule und Veranstalter abgesprochen sein.

Tag 4: Freud, Wahrnehmung & Abreise

Am letzten Tag darf das Programm ruhig wieder etwas entspannter werden.

Nach dem Frühstück checkt ihr je nach Unterkunft bereits aus oder verstaut euer Gepäck und macht euch auf den Weg zum ersten Programmpunkt.

Thematisch dreht sich der Vormittag diesmal um Psychologie und Wahrnehmung.

Tag 4, Vormittag: Sigmund Freud Museum

Der Tag beginnt im Sigmund Freud Museum.

Hier lebte und arbeitete Sigmund Freud viele Jahre, bevor er Wien 1938 verlassen musste.

Der Ort gilt als einer der wichtigsten Schauplätze in der Geschichte der Psychoanalyse und lässt sich gut mit Themen aus Psychologie, Geschichte und Ethik verbinden.

Für ältere Schüler ist das besonders interessant, weil sich hier nicht nur die Person Freud behandeln lässt, sondern auch die Frage, wie sich unser Verständnis von menschlichem Denken und Verhalten verändert hat.

Gerade am letzten Tag ist das ein ruhiger Programmpunkt, bevor es anschließend wieder etwas lockerer wird.

Tag 4, Mittag: Lia Cafeteria Uni Wien

Vom Freud Museum geht es in ungefähr fünf Minuten zu Fuß zur Lia Cafeteria Uni Wien.

Für Schulklassen ist die Cafeteria praktisch, weil sie direkt auf der Route liegt und viele günstige Gerichte bietet.

Es gibt eine größere Auswahl an Speisen für unter 10 Euro sowie verschiedene vegetarische Optionen.

Damit könnt ihr vor dem letzten Programmpunkt noch einmal eine entspannte Mittagspause einlegen, ohne viel Zeit für die Anfahrt zu verlieren.

Tag 4, Nachmittag: Museum der Illusionen

Nach dem Mittagessen geht es weiter zum Museum der Illusionen.

Zu Fuß braucht ihr etwa 20 Minuten. Wenn eure Klasse nach vier Tagen Wien nicht mehr ganz so motiviert zu laufen ist, könnt ihr alternativ auch die Straßenbahn nehmen.

Im Museum wird es dann noch einmal interaktiv.

Optische Täuschungen, ungewöhnliche Perspektiven und verschiedene Mitmachstationen zeigen, wie leicht unsere Wahrnehmung ausgetrickst werden kann.

Das passt thematisch überraschend gut zum Freud Museum am Vormittag: Erst beschäftigt ihr euch mit dem menschlichen Denken, danach erlebt ihr ganz praktisch, dass unser Gehirn nicht immer so zuverlässig arbeitet, wie wir glauben.

Gleichzeitig ist das Museum locker genug für den letzten Tag. Die Schüler können ausprobieren, Fotos machen und noch einmal gemeinsam Spaß haben.

Danach geht es zurück zur Unterkunft, das Gepäck wird abgeholt und am Nachmittag steht die Abreise aus Wien an.

Warum sich Wien gut für vier Tage Klassenfahrt eignet

Wien lässt sich erstaunlich gut in vier Tagen entdecken.

Viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum und lassen sich zu Fuß oder mit kurzen Fahrten verbinden. Dadurch verbringt ihr weniger Zeit in Bus und Bahn und mehr Zeit bei den eigentlichen Programmpunkten.

Unser Programm kombiniert dabei ganz unterschiedliche Themen:

Musik mit Mozart, Kunst im Kunsthistorischen Museum, Geschichte rund um die Hofburg, Psychologie bei Freud und natürlich ausreichend Bewegung, Freizeit und gemeinsame Erlebnisse.

Die Reihenfolge könnt ihr selbstverständlich abhängig von Öffnungszeiten, Verfügbarkeit, Alter der Klasse und euren Unterrichtsschwerpunkten verändern.

SchoolRallye für die Klassenfahrt in Wien

Damit habt ihr ein abwechslungsreiches Programm für vier Tage in Wien.

Wenn eure Schüler die Stadt nicht nur bei einer klassischen Führung kennenlernen sollen, sondern selbst aktiv werden dürfen, schaut euch unsere SchoolRallye „Erbe & Entführung in der Wiener Hofburg“ an.

In kleinen Teams erkundet die Klasse die Wiener Innenstadt, folgt einer spannenden Geschichte und löst gemeinsam Rätsel rund um die Hofburg und die Habsburger.

Für mehr Inspiration findet ihr auf SchoolRallye außerdem eine Übersicht mit weiteren Klassenfahrt-Aktivitäten in Wien, inklusive Ideen für Bildungsangebote, Freizeit und Abendprogramm.

So könnt ihr euch aus den einzelnen Aktivitäten genau die Wien-Klassenfahrt zusammenstellen, die zu eurer Klasse passt.

4-Tage-Programm für eine Klassenfahrt nach Wien

Sie planen eine Klassenfahrt nach Wien und suchen ein abwechslungsreiches, gut durchdachtes Programm? Dann sind Sie hier genau richtig. Wir haben ein 4-tägiges Beispielprogramm zusammengestellt, das Bildung, Spaß und Teamaktivitäten ausgewogen kombiniert – inklusive praktischer Tipps zu Transport, günstigen Essensmöglichkeiten und einem abendlichen Ausklang.

Wien hat für eine Klassenfahrt einiges zu bieten: kaiserliche Geschichte, weltberühmte Kunst, Musik, spannende Museen und jede Menge Möglichkeiten, die Stadt auch aktiv zu entdecken. Damit ihr nicht jeden Tag quer durch Wien fahren müsst, haben wir euch ein abwechslungsreiches 4-Tage-Programm zusammengestellt, bei dem viele Programmpunkte zentral liegen und sich gut miteinander verbinden lassen. Ihr werdet...

... einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens kennenlernen.

... mehr über Musik, Kunst, Geschichte und Psychologie erfahren.

... Wien aktiv entdecken und gemeinsam als Klasse eine gute Zeit haben.

Bei unserem Programm haben wir darauf geachtet, dass die Wege zwischen den einzelnen Aktivitäten möglichst kurz bleiben. Außerdem gibt es immer wieder Zeit für Pausen und Freizeit sowie konkrete Vorschläge fürs Mittagessen.

Tag 1: Ankommen & Wien vom Wasser aus entdecken

Am ersten Tag steht meistens nicht der komplette Tag zur Verfügung. Ihr reist an, bezieht eure Unterkunft und müsst euch nach der Fahrt wahrscheinlich erst einmal orientieren. Deshalb würden wir für den Anreisetag auch gar nicht zu viel planen. Ein einzelner entspannter Programmpunkt reicht vollkommen aus.

Tag 1, Nachmittag: Stadtrundfahrt mit dem Boot

Für einen ersten Eindruck von Wien bietet sich eine Stadtrundfahrt mit dem Boot an.

Die Fahrt startet an der Schiffstation Wien-City am Schwedenplatz, direkt am Franz-Josefs-Kai. Von hier aus geht es auf dem Donaukanal durch Wien.

Das ist gerade für den ersten Tag angenehm: Die Schüler sehen bereits einiges von der Stadt, müssen nach der Anreise aber nicht direkt mehrere Stunden durch Wien laufen.

Außerdem bekommt ihr Wien einmal aus einer Perspektive zu sehen, die bei einer klassischen Stadterkundung schnell zu kurz kommt.

Nach der Bootsfahrt geht es zurück zur Unterkunft. So bleibt genügend Zeit zum Einchecken, Auspacken und Ankommen, bevor am nächsten Morgen das eigentliche Programm startet.

Tag 2: Mozart & Kunst

Bevor der zweite Tag beginnt, stärkt ihr euch mit einem gemeinsamen Frühstück in der Unterkunft.

Danach geht es hinein ins historische Zentrum von Wien. Der Tag verbindet zwei Dinge, für die die Stadt international bekannt ist: Musik und Kunst.

Tag 2, Vormittag: Mozarthaus Vienna

Der Vormittag beginnt im Mozarthaus Vienna in der Domgasse.

Hier lebte Wolfgang Amadeus Mozart mehrere Jahre und komponierte einige seiner bedeutendsten Werke. Die Schüler erfahren mehr über Mozart als Person, seinen Alltag in Wien und darüber, welche Rolle die Stadt in der europäischen Musikgeschichte gespielt hat.

Gerade wenn Mozart oder klassische Musik bereits im Unterricht behandelt wurden, lässt sich der Besuch gut mit dem Lehrplan verbinden.

Gleichzeitig befindet ihr euch mitten in der Wiener Innenstadt und könnt danach direkt zu Fuß zum nächsten Programmpunkt weitergehen.

Tag 2, Mittagsessen: Betriebsrestaurant Hofkeller

Vom Mozarthaus geht es zu Fuß in Richtung Betriebsrestaurant Hofkeller.

Der Spaziergang dauert ungefähr 13 Minuten und eignet sich gut als kleine Pause zwischen dem Vormittagsprogramm und dem Essen.

Im Hofkeller gibt es unkomplizierte Mensa-Gerichte zu fairen Preisen. Durch warme Gerichte, Snacks und vegetarische Optionen eignet sich das Restaurant auch gut für größere Schulgruppen.

Nach dem Essen bleibt ihr weiterhin im Zentrum.

Tag 2, Nachmittag: Kunst-Workshop im Kunsthistorischen Museum

In etwa zehn Minuten erreicht ihr zu Fuß das Kunsthistorische Museum.

Statt eines klassischen Museumsrundgangs empfehlen wir für Schulklassen einen Kunst-Workshop.

Das macht den Besuch deutlich interaktiver: Die Schüler schauen sich Kunstwerke nicht nur an, sondern beschäftigen sich selbst kreativ mit Bildern, Motiven und historischen Themen.

Gerade nach einem eher informationsreichen Vormittag ist das eine schöne Abwechslung.

Nach dem Workshop muss auch nicht direkt der nächste feste Programmpunkt folgen. Plant etwas freie Zeit in der Innenstadt ein, bevor es zurück zur Unterkunft geht.

So können die Schüler selbstständig ein wenig Wien erkunden, etwas trinken oder einfach kurz durchatmen.

Tag 2, Abend: Optional ins Wiener Konzerthaus

Wenn eure Klasse danach noch Energie hat und der Spielplan passt, könnt ihr den Tag mit einem Besuch im Wiener Konzerthaus abschließen.

Hier gibt es je nach Termin klassische Konzerte, Orchesterprogramme und besondere Formate für jüngere Besucher.

Das Konzerthaus bietet sich natürlich besonders dann an, wenn Musik einen Schwerpunkt eurer Klassenfahrt bildet.

Unser Tipp: Plant das Wiener Konzerthaus wirklich als optionalen Programmpunkt. Nach Mozarthaus und Kunst-Workshop war der Tag bereits ziemlich kulturell. Gerade jüngere Klassen freuen sich vielleicht mehr über einen freien Abend.

Tag 3: Hofburg, Rätsel & kaiserliches Wien

Tag 3 bleibt fast vollständig in einem Bereich: rund um die Wiener Hofburg.

Das spart lange Fahrtwege und gibt euch gleichzeitig die Möglichkeit, einige der bekanntesten Orte der Wiener Innenstadt zu entdecken.

Nach dem Frühstück startet der Tag mit einer interaktiven Stadterkundung.

Tag 3, Vormittag: Wien erkunden mit der SchoolRallye

Am Vormittag spielt ihr die SchoolRallye „Erbe & Entführung in der Wiener Hofburg“.

Ein verschwundener Diamant, eine entführte Kunsthistorikerin und eure Klasse mitten in den Ermittlungen.

Eine renommierte Expertin steht kurz davor, den legendären Florentiner Diamanten wiederzufinden. Doch bevor sie ihre Erkenntnisse veröffentlichen kann, verschwindet sie spurlos.

Jetzt liegt es an den Schülern.

In kleinen Teams folgen sie versteckten Hinweisen durch Wien, lösen Rätsel, entschlüsseln Codes und versuchen herauszufinden, was mit der Expertin passiert ist.

Die Tour führt rund um die Hofburg und verbindet reale historische Orte mit einer fiktiven Mission. So erkunden die Schüler Wien selbstständig, bewegen sich an der frischen Luft und erfahren gleichzeitig mehr über die Geschichte der Habsburger und der Stadt.

Die SchoolRallye dauert ungefähr 1,5 bis 2 Stunden.

Für Lehrkräfte ist sie ebenfalls entspannt planbar: Über das Teacher-Cockpit könnt ihr eure Gruppen im Blick behalten, ohne die ganze Zeit direkt danebenstehen zu müssen.

Natürlich könnt ihr aber auch selbst ein Team bilden und mitspielen.

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Tag 3, Mittag: Noch einmal Betriebsrestaurant Hofkeller.

Nach der SchoolRallye bleibt ihr direkt in der Umgebung der Hofburg und geht zum Mittagessen wieder in den Betriebsrestaurant Hofkeller.

Ja, dort wart ihr bereits am Vortag! Für eine Schulklasse kann es aber durchaus praktisch sein, an zwei Tagen denselben unkomplizierten Ort zum Essen zu nutzen. Die Schüler wissen bereits, wo sie etwas finden und durch die breite Auswahl an warmen Gerichten, Pasta und traditioneller Hausmannskost muss trotzdem niemand zweimal dasselbe essen.

Vor allem spart ihr euch dadurch eine längere Suche nach einem Restaurant für eine größere Gruppe.

Tag 3, Nachmittag: Sisi Museum

Nach dem Mittagessen geht es weiter zum Sisi Museum, das direkt zur Hofburg gehört.

Hier bekommt die Klasse einen Einblick in das Leben von Kaiserin Elisabeth und die Welt der Habsburger.

Dabei geht es nicht nur um das bekannte romantisierte Bild von „Sisi“, sondern auch um ihre tatsächliche Persönlichkeit, ihr Leben am Wiener Hof und die Erwartungen, die mit ihrer gesellschaftlichen Position verbunden waren.

Damit ergänzt der Museumsbesuch die Themen, die die Schüler am Vormittag bereits rund um die Hofburg kennengelernt haben.

Für größere Schulgruppen lohnt es sich, den Besuch vorher zu reservieren.

Tag 3, später Nachmittag: Freizeit in der Wiener Innenstadt

Nach dem Sisi Museum ist erst einmal Freizeit angesagt.

Rund um die Hofburg, den Kohlmarkt und die Wiener Innenstadt gibt es genügend Möglichkeiten, in kleineren Gruppen loszuziehen.

Die Schüler können Souvenirs kaufen, einen Snack holen oder einfach etwas durch die Altstadt laufen.

Gerade nach einem vollen Vormittag ist diese freie Zeit wichtig. Nicht jede Minute einer Klassenfahrt muss mit einem festen Programmpunkt belegt sein.

Danach trefft ihr euch wieder und fahrt gemeinsam zurück zur Unterkunft.

Tag 3, Abend: Optional Schülerdisco

Wenn die Klasse am Abend noch nicht genug hat, könnt ihr als zusätzlichen Programmpunkt eine Schülerdisco einplanen.

Hier wird getanzt, Musik gehört und gemeinsam gefeiert. Je nach Anbieter gibt es aktuelle Hits, Lightshows und ein betreutes Umfeld mit klaren Regeln.

Für eine Klassenfahrt kann das ein schöner Kontrast zu Museen und historischen Programmpunkten sein und gleichzeitig den Zusammenhalt innerhalb der Klasse stärken.

Plant dafür ungefähr zwei bis drei Stunden ein.

Natürlich sollte das Abendprogramm zum Alter der Schüler passen und vorher klar mit Eltern, Schule und Veranstalter abgesprochen sein.

Tag 4: Freud, Wahrnehmung & Abreise

Am letzten Tag darf das Programm ruhig wieder etwas entspannter werden.

Nach dem Frühstück checkt ihr je nach Unterkunft bereits aus oder verstaut euer Gepäck und macht euch auf den Weg zum ersten Programmpunkt.

Thematisch dreht sich der Vormittag diesmal um Psychologie und Wahrnehmung.

Tag 4, Vormittag: Sigmund Freud Museum

Der Tag beginnt im Sigmund Freud Museum.

Hier lebte und arbeitete Sigmund Freud viele Jahre, bevor er Wien 1938 verlassen musste.

Der Ort gilt als einer der wichtigsten Schauplätze in der Geschichte der Psychoanalyse und lässt sich gut mit Themen aus Psychologie, Geschichte und Ethik verbinden.

Für ältere Schüler ist das besonders interessant, weil sich hier nicht nur die Person Freud behandeln lässt, sondern auch die Frage, wie sich unser Verständnis von menschlichem Denken und Verhalten verändert hat.

Gerade am letzten Tag ist das ein ruhiger Programmpunkt, bevor es anschließend wieder etwas lockerer wird.

Tag 4, Mittag: Lia Cafeteria Uni Wien

Vom Freud Museum geht es in ungefähr fünf Minuten zu Fuß zur Lia Cafeteria Uni Wien.

Für Schulklassen ist die Cafeteria praktisch, weil sie direkt auf der Route liegt und viele günstige Gerichte bietet.

Es gibt eine größere Auswahl an Speisen für unter 10 Euro sowie verschiedene vegetarische Optionen.

Damit könnt ihr vor dem letzten Programmpunkt noch einmal eine entspannte Mittagspause einlegen, ohne viel Zeit für die Anfahrt zu verlieren.

Tag 4, Nachmittag: Museum der Illusionen

Nach dem Mittagessen geht es weiter zum Museum der Illusionen.

Zu Fuß braucht ihr etwa 20 Minuten. Wenn eure Klasse nach vier Tagen Wien nicht mehr ganz so motiviert zu laufen ist, könnt ihr alternativ auch die Straßenbahn nehmen.

Im Museum wird es dann noch einmal interaktiv.

Optische Täuschungen, ungewöhnliche Perspektiven und verschiedene Mitmachstationen zeigen, wie leicht unsere Wahrnehmung ausgetrickst werden kann.

Das passt thematisch überraschend gut zum Freud Museum am Vormittag: Erst beschäftigt ihr euch mit dem menschlichen Denken, danach erlebt ihr ganz praktisch, dass unser Gehirn nicht immer so zuverlässig arbeitet, wie wir glauben.

Gleichzeitig ist das Museum locker genug für den letzten Tag. Die Schüler können ausprobieren, Fotos machen und noch einmal gemeinsam Spaß haben.

Danach geht es zurück zur Unterkunft, das Gepäck wird abgeholt und am Nachmittag steht die Abreise aus Wien an.

Warum sich Wien gut für vier Tage Klassenfahrt eignet

Wien lässt sich erstaunlich gut in vier Tagen entdecken.

Viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum und lassen sich zu Fuß oder mit kurzen Fahrten verbinden. Dadurch verbringt ihr weniger Zeit in Bus und Bahn und mehr Zeit bei den eigentlichen Programmpunkten.

Unser Programm kombiniert dabei ganz unterschiedliche Themen:

Musik mit Mozart, Kunst im Kunsthistorischen Museum, Geschichte rund um die Hofburg, Psychologie bei Freud und natürlich ausreichend Bewegung, Freizeit und gemeinsame Erlebnisse.

Die Reihenfolge könnt ihr selbstverständlich abhängig von Öffnungszeiten, Verfügbarkeit, Alter der Klasse und euren Unterrichtsschwerpunkten verändern.

SchoolRallye für die Klassenfahrt in Wien

Damit habt ihr ein abwechslungsreiches Programm für vier Tage in Wien.

Wenn eure Schüler die Stadt nicht nur bei einer klassischen Führung kennenlernen sollen, sondern selbst aktiv werden dürfen, schaut euch unsere SchoolRallye „Erbe & Entführung in der Wiener Hofburg“ an.

In kleinen Teams erkundet die Klasse die Wiener Innenstadt, folgt einer spannenden Geschichte und löst gemeinsam Rätsel rund um die Hofburg und die Habsburger.

Für mehr Inspiration findet ihr auf SchoolRallye außerdem eine Übersicht mit weiteren Klassenfahrt-Aktivitäten in Wien, inklusive Ideen für Bildungsangebote, Freizeit und Abendprogramm.

So könnt ihr euch aus den einzelnen Aktivitäten genau die Wien-Klassenfahrt zusammenstellen, die zu eurer Klasse passt.